Perfekte Portraits mit dem Ringlicht

Das Ringlicht nur für Fotografien im Makrobereich oder für die perfekte Ausleuchtung von Objekten zu verwenden, ist einfach zu wenig. Denn der Tausendsassa unter den Beleuchtungselementen hat noch viel mehr drauf! Gerade bei Portraits lässt sich mit einer guten Ringlampe die ganze Kreativität des Bildermachens ausschöpfen. Wie, das verraten wir hier.

So gelingen perfekte Portraits mit dem Ringlich

Noch immer ein Hingucker: Ringe in den Pupillen

Einige Instagramer sind der Meinung, die leuchtenden Ringe rund um die Pupillen der Augen seien ziemlich oldschool. Tatsächlich aber sorgt dieser besondere Effekt bei der Portraitfotografie immer noch für ein Highlight, das so nur mit einem Ringlicht hinzubekommen ist.

Um den strahlenden Lichtring exakt um die Pupille zu legen, muss allerdings ein bisschen mit der Distanz zwischen Kamera und Konterfei experimentiert werden. Und natürlich ist es zwingend notwendig, dass das Model auch absolut stillsteht!

Steht die Ringleuchte relativ nah am Gesicht der Person, wird der Ring und den Augen verhältnismäßig groß. Je weiter die Lampe vom Modell entfernt steht, desto kleiner wird dementsprechend der Ring, bis er sogar zum Lichtpunkt schrumpfen kann, der das Innere der Pupille zum Leuchten bringt.

Allerdings bergen sowohl Weite als auch Nähe bei der Potraitfotografie mit einem Ringlicht gewisse Nachteile.

Denn ist das Licht zu weit entfernt, um einen möglichst kleinen Lichtpunkt zu erzeigen, kann es sein, dass die gesamte Ausleuchtung des Konterfeis nicht mehr stimmt.

Die ideale Nähe, um den Lichtring perfekt um die die Pupille zu legen, kann wiederum bewirken, dass zu wenig Tiefe in der Aufnahme steckt. Das Gesicht hat keine Konturen, wirkt flach und leblos.

Darum empfiehlt sich für Portraitfotos eine zweite Lichtquelle, die etwas seitlich ungefähr in einem 45-Grad-Winkel die Gesichtszüge beleuchtet. Dadurch findet zwischen dem frontal aufgestellten Ringlicht und der seitlichen Lichtquelle ein Spiel zwischen Licht und Schatten statt, das dem Gesicht mehr Ausdruck und Individualität verleiht.

Licht und Schatten mit dem Ringlicht

Natürlich muss eine Ringleuchte nicht frontal zum Gesicht stehen, um ein perfektes Porträt zu fotografieren – im Gegenteil!

Steht das Ringlicht seitlich vom Model, beleuchtet es nur einen Teil des Gesichtes. Je nach Durchmesser der Lampe lassen sich genau dadurch besonders effektvolle Licht-Schatten-Spiele erzeugen. Das weiche und angenehme Licht steht dann in einem interessanten Kontrast zum eher harten und diffusen Schatten im Gesicht.

Achtung: Je nach Intensität kann ein zu nah aufgestelltes Ringlicht zwar ein besonders weiches Licht erzeigen – für das Model aber auch ziemlich unangenehm werden. Gute Ringleuchten lassen sich einstellen, und unter Umständen reicht schon die Hälfte der Stärke aus.

Um weitere besondere Effekte bei den Portraits zu erhalten, darf, kann und soll man ruhig auch mal ein bisschen mit dem Winkel der Ringleuchte herum experimentieren.

Schräg von unten beleuchtet beispielsweise, erhält das Gesicht fast etwas „diabolisches“, während die Beleuchtung mit dem Ringlicht von oben (hierbei darf die Lampe ruhig auch mit im Bild sein) den Eindruck eines „Heiligenscheins“ vermitteln kann.

Darum sind Portraits mit Ringlicht einfach besser

Gute Portraits lassen sich durchaus auch mit einem einfachen Blitz beziehungsweise Diffusorblitz anfertigen. Auch eine Softbox ist in der Lage, ein Model so auszuleuchten, dass sein Konterfei bestmöglich fotografiert werden kann.

Dennoch hat das Ringlicht gerade in der Portaitfotografie eine Menge Vorteile, mit der keine andere Lichtquelle so aufwarten kann.

So lässt sich unter anderem mit dem Ringlicht ein Gesicht so ausleuchten, dass wirklich schattenfrei ist. Der Fokus liegt dabei tatsächlich so auf dem Model, dass auch der Hintergrund stark abgedunkelt ist, sodass es nicht zu einer „Untiefe“ im Foto kommt.  In der Beauty- und Fashion-Fotografie stellt das einen riesen Vorteil dar. Denn bei der Nachbearbeitung des Portraits müssen keine harten Schatten zusätzlich retuschiert verdiene, um das Beauty-Produkt buchstäblich ins rechte Licht zu rücken.

Ein Blitz hingegen oder auch eine Softbox werfen fast automatisch Schatten. Und sie leuchten den Hintergrund so aus, dass es schnell zum gefürchteten „Überblitzen“ kommen kann.

Ein weiterer Vorteil des Ringlichts: Anders als der Blitz leuchtet die Ringlampe immer. Man sieht also schon im Sucher der Kamera, wie das Foto später ausgeleuchtet sein wird und erlebt keine bösen Überraschungen.

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Ein paar Tipps zum richtigen Fotografieren mit dem Ringlicht

  • Am besten benutzt man ein Ringlicht mit Dimmfunktion, um die Helligkeit an die Umgebung und an den gewünschten Effekt anzupassen.
  • Die Intensität darf nicht so stark eingestellt sein, dass die Ringlampe blendet und das Model automatisch blinzeln muss.
  • Je weicher die Einstellung, desto schmeichelhafter lassen sich auch hervorspringende Gesichtsteile wie Kinn, Wangen oder Stirn perfekt fotografieren.
  • Unbedingt ein Ringlicht mit verstellbarem Stativ verwenden! Das Licht wird bei der Portraitfotografie dann auf Schulterhöhe positioniert, sodass der Ring genau frontal zum Gesicht ausgerichtet ist. Ist es zu hoch eingestellt, werfen Augen, Lippen und Nase unschöne Schatten nach unten; ein zu tief platziertes Ringlicht lässt Nase, Wangenknochen und Augenbrauen kantig erscheinen.
  • Lieber ein zu großes Ringlicht kaufen, denn zum einen bringt das bei Bedarf mehr Helligkeit, und zum anderen können damit auch größere Objekte oder Gruppen perfekt ausgeleuchtet werden.

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