Kaltakquise über Instagram – Was Sie rechtlich wissen sollten

Im letzten Blogbeitrag wurde die Möglichkeit erörtert, mit Menschen über eine Direktnachricht in Kontakt zu treten. Diese Direktnachrichten können nur die, an der Konversation beteiligten, Personen sehen und bleiben ansonsten im Verborgenen.

Besonders häufig wird diese Art der Konversation von denjenigen verwendet, die ihre Kaltakquise über Instagram betreiben wollen. Dabei wird häufig eine wichtige Frage außen vor gelassen – darf ich einfach so jemanden über Instagram anschreiben?

Kaltakquise über Instagram

Wer macht Gebrauch von der Kaltakquise auf Instagram?

Die Frage nach der Erlaubnis steht in Abhängigkeit zu Ihrer Kontoart, die Sie bei Kontoeröffnung gewählt haben.

Wenn Sie ein persönliches Konto erstellt haben, dann dürfen Sie durchaus eine Direktnachricht über Instagram versenden ohne sich weitere Gedanken über mögliche Konsequenzen und rechtliche Aspekte zu machen. Sie weisen mit einem privaten Konto keinen wirtschaftlichen Hintergrund auf und hegen demnach keinen wirtschaftlichen Grundgedanken. Letzteres bestimmt darüber, wie frei Sie auf Instagram agieren dürfen oder nicht. Nach diesen Richtlinien wollen Sie demnach keine Kaltakquise auf Instagram betreiben, sondern lediglich mit Ihren Freunden in Kontakt treten.

Kaltakquise über Instagram kann rechtliche Konsequenzen mit sich bringen

Nur weil Kontaktmöglichkeiten bereitgestellt werden, heißt es nicht, dass Sie diese ausnahmslos und uneingeschränkt nutzen dürfen.

Um unter Businesspartnern in Kontakt zu treten, bedarf es ein, in Deutschland rechtskonformes, Double Opt-in. Sie brauchen demnach auch bei Kanälen wie Instagram, Facebook, Twitter und Co. eine zweimalige Zustimmung der Person, ähnlich wie diese beim E-Mail Marketing eingefordert wird.

Diese können Sie erhalten, indem Sie über die Kommentarfunktion mit der jeweiligen Person interagieren und sich die erstmalige schriftliche Erlaubnis Ihres Businesspartners einholen. Sollten Sie diesen Hinweis nicht beachten, laufen Sie in Gefahr einer Abmahnung.

Kann ich mein Konto im Nachhinein ändern?

Ändern Sie nicht Ihr Konto um sich die Kaltakquise über Instagram zu erleichtern, das wäre fatal. Sowohl das Business Konto als auch das Creator-Konto haben zum Vorteil Analysen und Daten in den Insights auswerten zu können. Dies wiederum kann Ihnen Rückschlüsse darauf ermöglichen, ob Sie die richtige Tageszeit sowie die richtigen Hashtags für die Veröffentlichung eingesetzt haben und rückt Ihren Post gegebenenfalls in den Vordergrund.

Wenn Sie mit Ihrer derzeitigen Kontoeinstellung einen falschen Zweck verfolgen, können Sie dies wie folgt ändern. Die Kontoart kann problemlos vorgenommen werden.

  1. Einstellungen
  2. Konto
  3. Kontoart wechseln

Darunter finden sich wiederum drei Möglichkeiten, die Ihnen zu Auswahl offen stehen.

  1. Persönliches Konto
  2. Creator-Konto
  3. Business Konto

Die Wahl der Kontoart steht in Abhängigkeit zu dem Zweck, für den man Instagram nutzt. Als Privatperson legt man sich für gewöhnlich ein persönliches Konto zu. Selbstständige, Unternehmen und Influencer hingegen bedienen sich an den oben aufgeführten Optionen 2 und 3.

Doch mit dieser Einstellung ergeben sich Rechte und Pflichten.

Ändere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme

Um dennoch Kaltakquise über Instagram betreiben zu können müssen Sie nur dem Konzept der Sichtbarkeit Beachtung schenken. Bleiben Sie stets aktiv und zeigen Sie sich regelmäßig. Verleihen Sie Ihren Normen und Werten sowohl ein Gesicht, als auch eine Stimme, indem Sie viel über sich und Ihre Expertise erzählen oder besser gesagt schreiben.

Lassen Sie auch nicht aus, Ihre potenziellen Kunden von Ihrem Können oder gar von Ihrem Produkt zu überzeugen.

Wenn Sie sich hierfür noch ins richtige Licht rücken müssen, dann informieren Sie sich bei uns über ein Ringlicht für mehr Klarheit und Helligkeit in Ihren Fotos.

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